FPÖ-Dringlichkeitsantrag für eine Energiegemeinschaft einstimmig angenommen!

Der Antrag: Stadträtin Maria Melchior wird aufgefordert, alle nötigen Schritte zu unternehmen, dass wir in der Gemeinderatssitzung im November, über eine Energiegemeinschaft in der Stadtgemeinde Ebreichsdorf entscheiden können.  Dieser Antrag wurde in der Gemeinderatssitzung vom 30. September 2021 einstimmig angenommen.

Mit einer Energiegemeinschaft ersparen sich Bürger der Stadtgemeinde Stromkosten, Produzenten von erneuerbaren Energien bekommen mehr Geld. Jeder Tag, den wir verrinnen lassen, kostet unseren Bürgern viel Geld.

Stadtrat Markus Gubik: „Was in Tattendorf bereits umgesetzt ist, ist in Ebreichsdorf noch nicht einmal angedacht. Im Ausschuss von Stadträtin Melchior wurde das Thema schon vor Wochen von mir angesprochen. Es gab aber keinen Tagesordnungspunkt in der Gemeinderatssitzung. Die Untätigkeit der zuständigen grünen Stadträtin Melchior, ein „Grünes Gesetz“ umzusetzen, kostet das Geld unserer Bürger.“

Stadtrat Markus Gubik

                                                                                                      

Der Antrag:

Dringlichkeitsantrag

Die unterfertigten Mitglieder des Gemeinderates stellen gemäß § 46 Abs. 3 NÖ GO  1973 den Antrag auf nachstehenden Verhandlungsgegenstand:

Begründung der Dringlichkeit: Mit einer Energiegemeinschaft ersparen sich Bürger der Stadtgemeinde Stromkosten, Produzenten von erneuerbaren Energien bekommen mehr Geld. Jeder Tag, den wir verrinnen lassen, kostet unseren Bürgern viel Geld.

Antrag: Stadträtin Maria Melchior wird aufgefordert, alle nötigen Schritte zu unternehmen, dass wir in der Gemeinderatssitzung im November, über eine Energiegemeinschaft in der Stadtgemeinde Ebreichsdorf entscheiden können. 

Ökö-Stromerzeuger bekommen mehr Geld, Kunden zahlen weniger. Das ist das, was eine Energiegemeinschaft in Ebreichsdorf bringen wird.

Auf der Homepage der Gemeinde Tattendorf ist zu lesen: Österreichs erste „Erneuerbare Energiegemeinschaft“ ist in Tattendorf entsprechend des erst kürzlich im Parlament und Bundesrat beschlossenen „ErneuerbarenAusbau-Gesetzes (EAG)“ in Form einer Energiegenossenschaft gegründet worden. Das Ziel der „Erneuerbaren Energiegemeinschaft Thermenregion eGen“ ist, die lokale und regionale Wertschöpfung wesentlich zu steigern und durch den Ausbau von erneuerbarer Energie bis 2030 bilanziell energieautark zu werden.

Was sich sehr technisch anhört, ist ein echter Gewinn für uns alle. Wasserkraftbetreiber, Bürger mit Photovoltaikanlagen (und vielleicht auch Windkraftbetreiber) liefern den Strom direkt an unsere Haushalte. Die Stromerzeuger erhalten etwas mehr Geld für ihren Strom und die Abnehmer zahlen weniger für ihre Energie.

Jetzt stellt sich jeder die Frage, wie es sein kann, dass die Erzeuger mehr Geld für ihren Öko-Strom erhalten, die Kunden aber weniger bezahlen. Die Antwort liegt bei den Netzgebühren. Man benötigt im eigenen Ort keine Hochspannungsleitungen und zahlt dafür dann natürlich auch nicht.

Was in Tattendorf bereits umgesetzt ist, ist in Ebreichsdorf noch nicht einmal angedacht. Im Ausschuss von Stadträtin Melchior wurde das Thema schon vor Wochen von Stadtrat Markus Gubik angesprochen. Es gibt aber keinen Tagesordnungspunkt in der heutigen Gemeinderatssitzung. Die Untätigkeit der zuständigen grünen Stadträtin Melchior, ein „Grünes Gesetz“ umzusetzen, kostet das Geld unserer Bürger.

StR Markus Gubik, GR Lisa Gubik, GR Helene Swoboda und GR Anneliese Hafner

 

Lisa und Markus Gubik, Helene Swoboda und Anneliese Hafner